Das Elbeforum ist geschlossen wegen Betriebspause vom 13.07. bis einschl. 10.08.26.
Für uns als Programm-Gestaltende sicherlich das anspruchsvollste Abo von allen. Mal ernst, mal heiter, aber immer mit viel Musik. Mal ein großes Musical, mal ein Ein-Personen-Stück. Die Mischung macht den Charme des Abos aus. Hier gilt es sich ein- und überraschen zu lassen. Eins ist sicher, langweilig ist es nie.
Wir feiern unsere Saison mit einem besonderen Abend voller Atmosphäre und Highlights. Ein roter Teppich und großes Theaterambiente heißen unsere Gäste willkommen, dazu gibt es erfrischende Getränke und eine Fotobox für den Spaß zwischendurch. Eine Verlosung mit tollen Preisen sorgt für zusätzliche Spannung, während DJ Rainbow mit mitreißendem Sound für die passende musikalische Stimmung sorgt. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Gästen zu feiern!
Handlung Wien, Ende des 18. Jahrhunderts. Zwei Komponisten, zwei Lebensentwürfe: Antonio Salieri, gefeierter Hofkapellmeister, und Wolfgang Amadeus Mozart, das unberechenbare Genie. Salieri erkennt in Mozart jene mühelose Vollkommenheit, nach der er selbst sein Leben lang strebt. Bewunderung kippt in Neid, Verehrung in innere Zerrissenheit. Heute Abend verschmelzen im Elbeforum Legende und Wahrheit zu einem dramatischen Seelenporträt über Genie, Eifersucht und die zerstörerische Kraft des Vergleichs.
Inszenierung Die Premiere dieser Fassung fand 2020 am Badischen Staatstheater Karlsruhe statt. Der Musiker und Schauspieler Andrej Agranovski steht allein auf der Bühne – als Salieri, als Mozart und als Pianist. Wort und Musik gehen dabei unmittelbar ineinander über. Regisseur Nils Strunk, selbst Musiker und Theatermacher, formt daraus einen konzentrierten, spannungsvollen Abend, in dem Musik zum Motor des Dramas wird. Die reduzierte Form bündelt die Aufmerksamkeit und macht diesen Abend zu einem intensiven Theatererlebnis.
Autor/Komponist Die literarische Grundlage bildet das Versdrama „Mozart und Salieri“ von Alexander Puschkin (1830), später neu interpretiert von Peter Shaffer, einem der bedeutendsten Dramatiker des 20. Jahrhunderts. Im Zentrum steht weniger historische Wahrheit als eine zeitlose Frage: Was kostet es, nach Größe zu streben – und was geschieht mit denen, die im Schatten des Genies stehen?
Dauer: ca. 90 Minuten, keine Pause
Mit Werkeinführung ca. 45min vor Veranstaltungsbeginn.
ABO Musiktheater und freier Verkauf
Handlung Ein Streichquartett wird Ziel einer behördlichen Kontrolle: Instrumente beschlagnahmt, Musik verboten. Was folgt, ist eine ebenso absurde wie klangreiche Situation. Die Musiker müssen sich neu erfinden und greifen zur Stimme, während ein unerbittlicher Steuerfahnder – familiär enger verbunden, als ihm lieb ist – die Ordnung aufrechterhalten will. Zwischen Misstrauen, Wortwitz und musikalischem Einfallsreichtum entfaltet sich eine heitere Geschichte darüber, wie Kunst selbst unter Druck ihren Klang findet.
Inszenierung Im Zentrum steht das Vokalensemble Meier und die Geier, das mit präzisem A-cappella-Gesang, jazzigen Harmonien und großer Spielfreude die Bühne füllt. Schauspieler Hans-Werner Meyer und Kabarettist Chin Meyer ergänzen den Abend um pointierte Dialoge und szenische Präsenz. Die Inszenierung verbindet Musik und Spiel zu einem fließenden Bühnenereignis, bei dem Rhythmus, Stimme und Komik gleichberechtigt wirken und aus der Einschränkung musikalische Freiheit entsteht.
Idee/Konzept Klangrazzia ist Musiktheater im besten Sinne: ein Abend, der mit Humor und musikalischer Raffinesse von der Kraft des Klangs erzählt. Zwischen Konzert, Komödie und Schauspiel angesiedelt, entsteht ein unterhaltsames wie ernsthaftes Plädoyer für die Unverzichtbarkeit von Musik.
Dauer: ca. 120 Minuten, eine Pause
Mit Werkeinführung ca. 45min vor Veranstaltungsbeginn.
ABO Musiktheater und freier Verkauf
"Im Krieg wird gesungen, geschossen, geredet, gekämpft, gehungert und gestorben - und es werden Bomben geschmissen - lauter unerfreuliche Dinge, mit deren Erwähnung ich meine Zeitgenossen in keiner Weise langweilen will."
Was wäre, wenn jeden Abend Weihnachten wäre?
Weihnachten, Inbegriff eines besinnlichen Festes im Kreise der Familie, ist für Tante Milla zum Lebensinhalt geworden. Nachdem sie durch den zweiten Weltkrieg einige Jahre lang an der ausführlichen Zelebrierung des Festes gehindert worden ist, kommt es nach Kriegsende zu einer monströsen Steigerung ihrer Weihnachtslust, die darin gipfelt, dass auch im August die Englein noch singen und die Familie allabendlich zur Feier des Heiligen Abends vorbeikommt.
In Nicht nur zur Weihnachtszeit (1952) nimmt Heinrich Böll deutsche Nachkriegsmentalität und unumstößliche Weihnachtsroutine satirisch aufs Korn. Verpackt in eine humorvolle Erzählung äußert er spitzfindig Kritik an der mangelhaften Aufarbeitung in den frühen Nachkriegsjahren.
Schauspieler Dietmar Bär gibt den launigen Erzähler, während der Musiker und Klangkünstler Stefan Weinzierl mit außergewöhnlichem Instrumentarium typisch-untypische Weihnachtsmelodien erklingen lässt.
Lassen Sie sich einstimmen – hier geht's zum Teaser.
Dauer: ca. 120 Minuten, eine Pause
Mit Werkeinführung ca. 45min vor Veranstaltungsbeginn.
ABO Musiktheater und freier Verkauf
Dieser Abend gehört Ihnen. Als Dank für Ihre Treue lädt das Elbeforum zu einer ganz besonderen Vorstellung auf die Studiobühne ein – exklusiv für unsere Abonnentinnen und Abonnenten.
Im Mittelpunkt steht das Leben einer außergewöhnlichen Frau: Coco Chanel. Eine Geschichte über Mut, Stil und den unbedingten Willen, den eigenen Weg zu gehen. Nahbar erzählt, intensiv gespielt und genau richtig für diesen besonderen Rahmen.
Die Studiobühne schafft dabei eine Atmosphäre, die unmittelbarer kaum sein könnte: nah dran, persönlich, konzentriert – ein Theatererlebnis, das es so nicht oft gibt.
Diese Veranstaltung ist bewusst klein gehalten und ausschließlich für Sie reserviert.
Ein Abend als Dankeschön – und als Einladung, Theater einmal ganz nah zu erleben.
Mehr Informationen gibt es hier: Weiterleitung auf www.theaterschmiede.com
Handlung Im Schatten des Bosnienkriegs der 1990er-Jahre flieht der junge Aleksandar mit seiner Familie nach Essen. Fern der Heimat und doch von ihr durchdrungen, beginnt er, die Welt in Geschichten zu fassen. Erinnerungen, Ängste und absurde Beobachtungen verdichten sich zu Bildern, die nicht erzählt, sondern verkörpert werden. Worte lösen Bewegungen aus, Erinnerungen gehen durch den Körper. Im Elbeforum entsteht so ein Abend, der weniger berichtet als spürbar macht: Flucht, Fremdheit und die Energie des Weiterlebens.
Inszenierung Choreografin Jelena Ivanovic verbindet Tanz, Schauspiel und Live-Musik zu einem hochkörperlichen Bühnenerlebnis. Körper stoßen, tragen, ziehen und fallen – mit explosiver Kraft und großer Sinnlichkeit. In enger Zusammenarbeit mit Musiker Goran Kovacevic und den Performer*innen entsteht ein intensiver Dialog aus Bewegung und Klang, der den Raum des Elbeforums unmittelbar auflädt.
Vorlage/Idee Der Abend basiert auf dem vielfach ausgezeichneten Roman „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ von Saša Stanišić (2006). Seine poetische Kraft findet hier eine körperliche Übersetzung als Tanz der Erinnerung, als sinnliches Theater über Verlust, Neugier und die Kraft des Erzählens. Ein Abend, der Literatur in Bewegung verwandelt.
Dauer: ca. 90 Minuten, keine Pause
Mit Werkeinführung ca. 45min vor Veranstaltungsbeginn.
ABO Musiktheater und freier Verkauf
Handlung Mitte der 1930er-Jahre: Zwei Künstler*innen stehen ohne Engagement da. Die Tingeltangel-Diva und der jüdische Hinterhof-Tenor dürfen nicht mehr auftreten – ihre Namen verschwinden von den Spielplänen. Aus Not geben sie sich im Musikverein Walhalla Wippelsdorf als ernsthafte Wagner- Interpret*innen aus. Erwartet wird der Ring des Nibelungen, geliefert wird Improvisation, Witz und musikalischer Überlebenswille. Zwischen Schlagern der 1920er- und 1930er-Jahre und großer Oper entfaltet sich eine heitere Komödie mit bitterem Hintergrund: ein Spiel über Anpassung, Verstellung und die rettende Kraft der Kunst.
Inszenierung Die Moreth Company gastiert erstmals im Elbeforum Brunsbüttel und bringt diese musikalische Komödie mit Spielfreude, Tempo und viel Sinn für Zwischentöne auf die Bühne. Schauspiel, Gesang und Livemusik verschmelzen zu einem atmosphärischen Theaterabend, der Leichtigkeit und Bedrohung eng nebeneinanderstellt. Humor wird hier zur Überlebensstrategie – Musik zum Widerstand.
Autor/Konzept Autor Jan Demuth verbindet Revue, Situationskomik und Zeitgeschichte zu einem Stück, das unterhält und zugleich erinnert. „Mein lieber Schwan“ erzählt vom Verstummen und Weitersingen, vom Verlust der Bühne – und von der Unmöglichkeit, Kunst zum Schweigen zu bringen.
Dauer: ca. 95 Minuten, keine Pause
Mit Werkeinführung ca. 45min vor Veranstaltungsbeginn.
ABO Musiktheater und freier Verkauf
Handlung Giulietta, junge Balletttänzerin aus Berlin, verfällt dem Tango – einer Musik, die verführt, verwundet und Wahrheit erzwingt. Als sie dem argentinischen Tangostar Damián begegnet, entbrennt eine obsessive Verbindung. Doch Damián verschwindet, und Giulietta folgt ihm bis nach Buenos Aires. Dort stößt sie auf die dunkle Seele des Tangos: auf Leidenschaft und Verrat, Liebe und politische Gewalt. Inmitten revolutionärer Unruhen wird der Tango zum Spiegel einer Gesellschaft am Abgrund – und Giuliettas Suche nach Identität zu einem Tanz auf brennendem Boden.
Inszenierung Die Agentur Theaterlust entfacht einen sinnlich-expressiven Abend mit Live-Musik, in dem Tanz und Schauspiel untrennbar verschmelzen. Regisseur Thomas Luft formt aus Körpern, Klang und Videokunst eine pulsierende Bühnenwelt, in der das Bandoneon wie ein Herzschlag wirkt. Die Performer*innen tanzen, kämpfen, lieben – Tango wird hier zur Sprache von Begehren, Widerstand und existenzieller Entscheidung. Ein Abend voller Hitze und Rhythmus, ein furioses Abo-Finale im Elbeforum.
Autor/Vorlage Die Bühnenfassung basiert auf dem Roman „Drei Minuten mit der Wirklichkeit“ von Wolfram Fleischhauer – eine dichte Erzählung über Tango, politische Verwerfungen und die zerstörerische Kraft der Wahrheit.
Dauer: ca. 150 Minuten, eine Pause
Mit Werkeinführung ca. 45min vor Veranstaltungsbeginn.
ABO Musiktheater und freier Verkauf