Handlung Die junge Ilse Köhler begegnet in den 30ern dem Obersturmbannführer Karl Koch und zieht als seine Frau mit ihm in die Nähe von Weimar. Koch wird Kommandant des Konzentrationslagers Buchenwald. Von den Jahren in der „Villa Koch“, die unmittelbar an das Konzentrationslager grenzte, sagt Ilse Koch später, dass sie „die beste Zeit“ ihres Lebens waren und selbst noch nach 22 Jahren Haft: „Ich kann mich an nichts erinnern. ...Ich war immer bemüht, meinem Mann und meinen Kindern eine gute Familienmutter zu sein“.
Inszenierung: Vor einer Woche mit „Freundschaft“ bei uns auf der Bühne, erleben wir heute eine gänzlich andere Schauspielerin Gilla Cremer. Sie schafft es, eine zwiespältige Mischung aus Anziehungskraft und eisiger Entsetzlichkeit zu verkörpern.
Autor*in: Die Idee des Stücks stammt von Eugenio Barba. Er ist ein italienischer und in Dänemark lebender Theaterregisseur und Autor zahlreicher Schriften, die sich mit Theateranthropologie beschäftigen. Regie führte Johannes Kaetzler, u. a. Regisseur am Ernst Deutsch Theater und Intendant der Kreuzgangspiele Feuchtwangen.
Dauer 90min, keine Pause
Mit Werkeinführung ca. 45min vor Veranstaltungsbeginn.
ABO Schauspiel und freier Verkauf