Öffnungszeiten der Theaterkasse:
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Handlung Nach einer Lebenskrise zieht ein Schriftsteller mit Mitte 50 zu seiner hochbetagten Mutter aufs Land. Was als Rückzug gedacht ist, wird zur Konfrontation mit Herkunft, Erinnerung und familiärer Nähe. In Gesprächen, Rückblicken und komischen Alltagsbeobachtungen entfaltet sich ein intimes Mutter-Sohn-Porträt, in dem alte Rollen, unausgesprochene Konflikte und zärtliche Vertrautheit neu verhandelt werden. Meyerhoffs Geschichte erzählt mit feinem Humor und melancholischer Klarheit von Verlust, Neubeginn und
der überraschenden Kraft familiärer Bindungen.
Inszenierung Für das Altonaer Theater inszenierte Lea Ralfs den Stoff als präzise Tragikomödie. Textnah und mit großer Aufmerksamkeit für Rhythmus und Sprache entstehen fließende Übergänge zwischen Erzählen, Erinnerung und Szene. Im Zentrum steht das genaue Zusammenspiel der Figuren – ein konzentrierter Theaterabend, der auf Zurückhaltung setzt und gerade daraus seine emotionale Wirkung entfaltet.
Autor Joachim Meyerhoff (*1967) ist Schauspieler und einer der erfolgreichsten Autoren autobiografischer Gegenwartsliteratur. Seine Texte verbinden literarische Reflexion mit pointiertem Humor und einer genauen Beobachtung familiärer Beziehungen – persönlich, klug und von großer erzählerischer Präsenz.
Dauer: ca. 90 Minuten, keine Pause
Mit Werkeinführung ca. 45min vor Veranstaltungsbeginn.
ABO Schauspiel und freier Verkauf